Ein 52-jähriger Mann aus dem Bezirk Wolfsberg wurde am 3. Februar 2026 Opfer eines Internetbetrugs. Über soziale Netzwerke trat eine bislang unbekannte Person mit ihm in Kontakt und ließ ihn glauben, in einer intimen Online-Beziehung zu stehen. Die Betrügerin stellte sich als US-Army-Veteranin vor, die angeblich in der Ukraine stationiert sei. Unter dem Vorwand, finanzielle Unterstützung für Busfahrkarten nach Österreich zu benötigen, wurde der Mann zur Zahlung mehrerer Hundert Euro in Form von Online-Gutscheinen verleitet.
Als später weitere Geldbeträge unter dem Vorwand eines angeblichen Busunfalls gefordert wurden, schöpfte er nach über einem Jahr der Fernbeziehung Verdacht. Bei der Anzeige bei der Polizei gab der Mann zudem an, seit längerer Zeit mit einer weiteren Frau aus der Schweiz in Kontakt zu stehen. Für einen angeblichen Geschäftsabschluss hatte er ihr mehrere Tausend Euro überwiesen, da sie verletzt worden sein soll. Daraufhin nahmen angebliche Mitarbeiter der Schweizer Kriminalpolizei sowie eines Krankenhauses Kontakt mit ihm auf und forderten rund 11.000 Euro für die Behandlung dieser Person im Krankenhaus Wolfsberg. Erst im Zuge der Anzeige und nach Rückfragen beim Krankenhaus stellte sich heraus, dass auch diese Beziehung betrügerisch war.
