Am 3. Juni 2026, um 13.15 Uhr, wurden Beamte der Polizeiinspektion Scheibbs zu einer Wohnhausanlage in Scheibbs gerufen, nachdem Hausbewohner einen Brandmelder hörten, jedoch den genauen Ort nicht feststellen konnten.
Die Einsatzkräfte lokalisierten den Warnton des Brandmelders in einer Wohnung im 2. Stock. Da der Verdacht eines Brandes bestand und auf Klopfen sowie Rufe keine Reaktion erfolgte, öffneten die Polizisten die Wohnungstür. Bei der Öffnung drang dichter, beißender Rauch aus der Wohnung. In der Küche entdeckten die Beamten eine Person. Sie begaben sich vorsichtig in den Raum und konnten einen 52-jährigen, benommenen, aber ansprechbaren Mann aus der Wohnung retten. Zudem löschten sie einen brennenden Zigarettenstummel auf einer Matratze mit Wasser aus. Anschließend informierten die Beamten die Feuerwehr und den Rettungsdienst. Ein Betreten der Wohnung war aufgrund der Rauchentwicklung nicht mehr möglich. Der Mann wurde anschließend mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Landesklinikum Scheibbs gebracht.
Die eintreffenden Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Scheibbs gingen mit schwerem Atemschutz in die Wohnung und führten die Löscharbeiten an der brennenden Matratze sowie die Belüftung des Raumes durch.
