Am 21. Februar 2026 um 10:00 Uhr kam es im Schigebiet Serfaus, im Bereich der „Untermotzwiesen“ bei den Erdpyramiden, zu einem Lawinenabgang. Ein 41-jähriger Österreicher und ein 29-jähriger deutscher Skifahrer befuhren das Waldgebiet in Richtung Serfaus, als der Österreicher unterhalb eines steilen Südhanges im Bachbett des „Hintergreitbaches“ anhalten wollte. In diesem Moment löste sich eine Schneebrettlawine, die sich auf eine Länge von etwa 150 Metern ausbreitete. Der Österreicher wurde von der Lawine erfasst und vollständig verschüttet.
Sofort nach dem Vorfall begannen der deutsche Begleiter und andere Schifahrer mit der Suche, wobei sie LVS-Geräte einsetzten. Der Verschüttete konnte lokalisiert und aus einer Tiefe von ca. 2,4 Metern geborgen werden. Die Ersthelfer leiteten umgehend die Reanimationsmaßnahmen ein, die später vom NAH-Team „C5“ sowie der Bergrettung Serfaus fortgeführt wurden. Der Verschüttete wurde, während die Reanimationsmaßnahmen weitergeführt wurden, in die Klinik Innsbruck geflogen, wo er später verstarb.
Bei diesem Einsatz waren die Bergrettung Serfaus, ein Hundeführer der Bergrettung Tirol, die Hubschrauber „C5“ und „Libelle Tirol“, Bergbahnmitarbeiter sowie vier Beamte der Alpinpolizei des Bezirks Landeck beteiligt.
