Am 8. Februar, kurz nach Mittag, ereignete sich in Obertauern, nahe der kleinen Kesselspitze auf einer Seehöhe von 2260 Metern, ein Lawinenabgang. Eine fünfköpfige Skitourengruppe befand sich im freien Gelände, als ein Skifahrer ein Schneebrett auslöste und mitgerissen wurde. Die Schneemassen verschütteten den 38-jährigen Sportler aus Lofer. Die anderen Mitglieder der Gruppe konnten den Verschütteten schnell lokalisieren, ausgraben und den Notruf absetzen. Ein Polizeihubschrauber transportierte Alpinpolizisten sowie Bergretter zum Unfallort. Dort versorgte die Crew des Notarzthubschraubers den Verletzten und brachte ihn mit unbestimmten Verletzungen in das Uniklinikum Salzburg. Das Ausmaß der Lawine betrug etwa 300 Meter in der Länge, 60 Meter in der Breite und hatte eine Anrisshöhe von etwa 40 Zentimetern.
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