Murau | Oberwölz – Am Samstagnachmittag, dem 21. Februar 2026, kam es in den Wölzer Tauern zu einem Lawinenabgang, bei dem ein 21-jähriger Slowake von den Schneemassen erfasst und verschüttet wurde.
Eine Gruppe von sechs slowakischen Alpinskifahrern befand sich am Samstagnachmittag im Skigebiet der Wölzer Tauern. Gegen 13:40 Uhr verließ die Gruppe die gesicherte Piste und fuhr in den ungesicherten Skiraum ein. Während der 21-Jährige im Bereich „Hoher Zinken“ auf einer Höhe von etwa 1.900 Metern talwärts fuhr, löste sich oberhalb von ihm ein Schneebrett mit einem Ausmaß von etwa 200 mal 200 Metern. Der Mann wurde von der Lawine erfasst und vollständig verschüttet, während die anderen fünf Mitglieder der Gruppe unverletzt blieben.
Nach der Alarmierung durch die Landeswarnzentrale Steiermark wurde ein umfangreicher Einsatz eingeleitet. Mehrere Bergrettungsorganisationen aus den Bezirken Murau und Murtal rückten an. Zudem waren die Alpinpolizei, Einsatzkräfte der Lawinen- und Suchhundestaffel der Bergrettung Steiermark, ein Polizeihubschrauber sowie der Rettungshubschrauber C17 im Einsatz.
Ein Lawinensuchhund der Bergrettung konnte den Verschütteten schließlich unter den Schneemassen lokalisieren. Der 21-Jährige wurde in einer Tiefe von etwa 140 Zentimetern aufgefunden und konnte nur noch tot geborgen werden.
Insgesamt waren rund 120 Einsatzkräfte beteiligt. Die genaue Ursache der Lawinenauslösung wird derzeit von der Alpinpolizei untersucht. Es ist zu vermerken, dass keiner der sechs Skifahrer Lawinenausrüstung mitführte.
