Am 20. Februar 2026, gegen 14:45 Uhr, befanden sich ein 54-jähriger Neuseeländer und sein 25-jähriger Sohn im Schigebiet Schlick in Telfes im Stubaital. Sie fuhren Variantenabfahrten im freien Schiraum, als sich eine Lawine löste und den 25-Jährigen etwa 200 Meter mitriss. Der Vater fiel in der Sturzbahn bewusstlos zu Boden. Ein Notruf wurde abgesetzt, während der 25-Jährige selbstständig wieder zu sich kam.
Ein Bergeversuch mit einem Polizeihubschrauber musste aufgrund der Wetterbedingungen abgebrochen werden. Im Auslauf der Lawine konnten beide von der Alpinpolizei sowie den Bergrettungen Vorderes Stubai und Neustift, unterstützt von einem Bergrettungshundeführer, lokalisiert und ins Schigebiet begleitet werden. Der 25-Jährige wurde anschließend terrestrisch ins Tal transportiert und aufgrund des Verdachts auf eine Gehirnerschütterung in die Klinik Innsbruck eingeliefert.
Beteiligt an den Rettungsmaßnahmen waren die Bergrettungen Vorderes Stubai und Neustift, ein Bergrettungshundeführer, die Pistenrettung, die Rettung, ein Rettungshubschrauber, der Polizeihubschrauber und die Alpinpolizei.
