Am 31. Januar 2026, um 11:00 Uhr, löste ein Wintersportler im Variantenbereich östlich der Wanglespitze eine Lawine aus. Der 29-jährige schwedische Snowboarder wurde dabei nicht verletzt und war auch nicht verschüttet. Dennoch setzte er seinen Weg fort, ohne den Lawinenabgang zu melden.
Um 13:30 Uhr bemerkte ein Mitarbeiter der Hornbergbahn den Vorfall und alarmierte die Rettungskräfte. Bei einer Überprüfung durch einen Rettungshubschrauber wurden sowohl Spuren in die Lawine hinein als auch wieder hinaus festgestellt. Dies führte zu der Annahme, dass möglicherweise jemand in der Lawine verschüttet worden sein könnte. Ein Rettungseinsatz wurde daraufhin eingeleitet.
Als der Snowboarder schließlich den Hubschraubereinsatz bemerkte, informierte er die Leitstelle, dass er die Lawine ausgelöst hatte und dass keine Personen verschüttet worden seien.
Es wird empfohlen, dass Wintersportler, die eine Lawine auslösen, bei der definitiv niemand verschüttet wurde, dies umgehend der Leitstelle Tirol oder den örtlichen Bergbahnen melden.
