Am 11. Januar 2026, gegen 11:15 Uhr, kam es im Schigebiet St. Anton am Arlberg, im Bereich Kapall in Richtung Schafgliger, auf einer Höhe von 2200 Metern zu einem Lawinenabgang. Zu diesem Zeitpunkt befand sich eine sechsköpfige Gruppe von österreichischen Schifahrern im Alter von 18 bis 19 Jahren, begleitet von einer 55-jährigen Person, im freien Schiraum, nachdem sie die Schipiste verlassen hatte. Oberhalb der Gruppe löste sich eine Schneebrettlawine.
Bei dem Vorfall wurden eine 19-jährige Schifahrerin und ein 18-jähriger Schifahrer von den Schneemassen erfasst und mehrere hundert Meter mitgerissen. Während die 19-Jährige unverletzt an der Oberfläche blieb, wurde der 18-Jährige vollständig verschüttet, lediglich sein Arm ragte aus dem Schnee hervor. Die Kameraden der Gruppe konnten ihn bergen, und er wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades mit einem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus Zams geflogen.
Im Einsatz befanden sich die Bergrettung St. Anton am Arlberg und Pettneu sowie fünf Hundeführer mit Suchhunden der Bergrettung Tirol, drei Notarztteams, der Hubschrauber „Libelle Tirol“, etwa 50 Helfer und zwei Alpinpolizisten.
