Am 15. Februar 2025, gegen 13:30 Uhr, befand sich ein 19-jähriger Schwede im Skigebiet St. Anton am Arlberg, zusammen mit zwei Freunden. Während einer Variantenabfahrt im freien Skiraum unterhalb des Gampbergs trat der Schwede als erster in einen steilen Nordhang ein. Kurz nach seinem Einstieg löste sich zunächst ein kleines Schneebrett, gefolgt von einer großen Schneebrettlawine, die eine Breite von etwa 70 Metern hatte. Der Jugendliche wurde dabei etwa 200 bis 250 Meter mitgerissen und vollständig verschüttet.
Seine Begleiter informierten umgehend die Einsatzkräfte und begannen selbst mit der Suche. Eine weitere Gruppe von drei Skifahrern, die den Lawinenabgang beobachteten, unterstützte ebenfalls die Rettungsaktion. Durch die LVS-Ortung konnte der Verschüttete lokalisiert werden. Mit Hilfe des Notarzthubschraubers wurde der 19-Jährige schließlich geborgen und mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus nach Innsbruck gebracht.
