Am 17. Februar 2026 ereignete sich im Bereich der „Berglealpe“ oberhalb des Ischgler Ortsteils Mathon ein Lawinenabgang. Dabei wurden zwei deutsche Staatsbürger verschüttet. Eine Gruppe von drei deutschen Tourengehern, im Alter von 56, 31 und 28 Jahren, hatte zuvor von Galtür nach Ischgl gefahren, um aufgrund der Wetterbedingungen und geschlossener Pisten eine Schitour durchzuführen.
Gegen 12:30 Uhr befand sich die Gruppe im Aufstieg und hielt dabei Abstand, um die Schneedecke möglichst wenig zu belasten. Während der 56-Jährige eine Spitzkehre machte, löste sich etwa 20 bis 30 Meter oberhalb ein Schneebrett. Die Lawine erfasste sowohl den 56-Jährigen als auch die 28-Jährige und riss beide mit sich. Trotz des Einsatzes eines Lawinen-Airbags wurden sie voll verschüttet.
Der 31-jährige Begleiter blieb von dem Lawinenabgang unversehrt und startete umgehend die Suche nach den Verschütteten mit einem LVS-Gerät. Es gelang ihm, beide Personen schnell zu orten und auszugraben. Der 56-jährige Tourengeher wurde mit unbestimmten Verletzungen am rechten Oberschenkel mit dem Rettungshubschrauber in ein nahegelegenes Krankenhaus geflogen. Die 28-Jährige sowie der 31-Jährige blieben unverletzt.
