Graz-Umgebung | Gratwein – Nach aktuellen Informationen führte überhitztes Fett am Sonntagmittag, dem 15. Februar 2026, zu einem Küchenbrand. Im Zuge des Vorfalls wurden mehrere Personen aus dem Gebäude evakuiert beziehungsweise gerettet. Sieben Personen erlitten Rauchgasvergiftungen und mussten medizinisch behandelt werden. Die genaue Höhe des Sachschadens ist aktuell noch nicht bekannt.
Das Feuer brach gegen 12:00 Uhr in der Küche einer Wohnung in einem Mehrparteienhaus in der Straße Am Grünanger aus. Eine Nachbarin bemerkte die Rauchentwicklung und informierte gemeinsam mit ihrem Mann andere Bewohner, um sie ins Freie zu begleiten. Drei Personen konnten aufgrund der starken Rauchentwicklung nicht mehr nach draußen gelangen und flohen auf den Balkon. Von dort wurden sie von der Feuerwehr, die mittlerweile eingetroffen war, gerettet. Anschließend löschte die Feuerwehr das Feuer.
Alle anderen Bewohner des Hauses sowie die Bewohner eines angrenzenden Gebäudes konnten ihre Wohnungen eigenständig verlassen. Nach der Erstversorgung wurden vorsorglich sieben Personen aus vier verschiedenen Wohnungen vom Rettungsdienst in das LKH Graz (ZAM und Kinderklinik) transportiert. Die betroffenen Personen sind im Alter von sechs, zehn, 13, 14, 37, 39 und 72 Jahren.
Insgesamt waren neun Fahrzeuge der Feuerwehren Judendorf, Gratwein, Eisbach sowie der Betriebsfeuerwehr Sappi im Einsatz. Das Rote Kreuz rückte mit fünf Fahrzeugen aus, und die Polizei war mit fünf Streifen vor Ort. Laut Ermittlungen des Bezirksbrandermittlers wurde als Brandursache überhitztes Fett (Kochgut) festgestellt.
