Liezen | Unterburg – Eine Frau wurde Opfer eines mutmaßlichen Betrugs im Zusammenhang mit Investitionen in Kryptowährungen, der zu einem Schaden im fünfstelligen Eurobereich führte.
Zwischen Ende Oktober 2025 und Anfang Jänner 2026 wurde die betroffene 59-jährige Frau aus dem Bezirk Gmunden mehrfach über soziale Medien von unbekannten Tätern kontaktiert. Diese gaben sich unter verschiedenen Pseudonymen aus und versprachen hohe Gewinne durch Investitionen in Kryptowährungen. Der Frau wurde erklärt, dass ihr eingesetztes Geld automatisiert, unter anderem mit Hilfe sogenannter „Bots“, vermehrt werde. In der Folge erhielt sie detaillierte Anleitungen, wie sie Gelder über spezielle Krypto-Anwendungen transferieren solle. Die Kommunikation fand überwiegend über einen Messengerdienst statt.
In gutem Glauben überwies die Frau mehrmals Geldbeträge auf die von den Tätern angegebenen Kryptokonten. Entgegen der zugesagten Auszahlungen der vermeintlichen Gewinne, erfolgte jedoch keine Rücküberweisung. Insgesamt entstand ein Schaden in Höhe eines fünfstelligen Eurobetrags, wobei ein Teil des Geldes zuvor von der Betroffenen aus ihrem privaten Umfeld geliehen worden war.
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang eindringlich vor vermeintlich lukrativen Online-Anlageangeboten, insbesondere im Bereich Kryptowährungen. Seriöse Anbieter garantieren keine hohen Gewinne und fordern keine Überweisungen auf fremde Konten. Die Ermittlungen zu dem Betrugsfall sind im Gange.
