Seit März 2025 ermittelten die Bediensteten des Landeskriminalamtes Niederösterreich im Bereich Diebstahl gegen eine serbische Tätergruppe, die Einbruchsdiebstähle in Firmenfahrzeuge in Wien begangen hatte. Dabei wurden hochwertige Bauwerkzeuge und Baumaschinen entwendet.
Am 18. März 2025 wurde ein Fahrzeug, das von der Tätergruppe genutzt wurde, am Grenzübergang Röszke (Ungarn) von der ungarischen Polizei gestoppt. Im Laderaum des Fahrzeugs fanden die Beamten zahlreiche gestohlene Bauwerkzeuge und Baumaschinen aus Österreich. Der Fahrer, ein 26-jähriger serbischer Staatsbürger, wurde nach Beantragung eines europäischen Haftbefehls festgenommen und am 28. März 2025 nach Österreich überstellt. Bei der Einvernahme gestand er die Tathandlungen und wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien in die Justizanstalt Wien-Josefstadt eingeliefert.
Im Rahmen weiterer Ermittlungen konnten zwei weitere serbische Staatsbürger als mutmaßliche Mittäter identifiziert werden, für die ebenfalls europäische Haftbefehle ausgestellt wurden. Durch die gründliche Auswertung des sichergestellten Diebesgutes und intensivere Ermittlungen gelang es, der Tätergruppe insgesamt 22 Einbrüche in Firmenfahrzeuge im Stadtgebiet von Wien zwischen dem 11. und 18. März 2025 mit einer Gesamtschadenssumme von über 166.700 Euro zuzuordnen.
Ein 38-jähriger serbischer Mitbeschuldigter wurde am 9. August 2025 in Tompa (Ungarn) festgenommen und am 19. August 2025 nach Österreich ausgeliefert. Bei der Einvernahme machte er teilweise Geständnisse und wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien in die Justizanstalt Wien-Josefstadt eingeliefert.
Der dritte Beschuldigte, ein 32-jähriger serbischer Staatsbürger, wurde am 10. November 2025 in Berlin (Deutschland) aufgrund eines europäischen Haftbefehls festgenommen und am 29. Januar 2026 nach Österreich überstellt. Bei der Einvernahme gestand er ebenfalls und wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien in die Justizanstalt Wien-Josefstadt eingeliefert.
