In der Nacht zum 29. Oktober 2026, um 02:15 Uhr, wurde die Polizei in Wien-Ottakring von einem aufmerksamen Passanten alarmiert. Dieser beobachtete mehrere Jugendliche, die ein Moped mutwillig umgestoßen und beschädigt hatten. Bei Eintreffen der Polizeibeamten übergab der Passant ein Video, das die Jugendlichen zeigt, wie sie sich hastig vom umgestoßenen Fahrzeug entfernen. Anschließend flüchteten sie in eine nahegelegene öffentliche Parkgarage.
Die Beamten entdeckten ein beschädigtes Moped auf dem Boden und führten sogleich eine Kontrolle in der Parkgarage durch. Bereits durch die geschlossene Kellertür konnten mehrere Stimmen wahrgenommen werden. Plötzlich stürmten vier Jugendliche aus der Kellertür und liefen den Beamten direkt entgegen. Zwei der Verdächtigen, ein 18-Jähriger aus Syrien und ein 15-Jähriger aus Österreich, verhielten sich kooperativ. Die anderen beiden, 19-Jährige aus Rumänien, versuchten jedoch, sich vehement gegen die Festnahme zu wehren. Einer der beiden versetzte einem Beamten mehrere Schläge gegen den Oberkörper und versuchte, Ausrüstungsgegenstände wie eine Taschenlampe und eine Bodycam zu entreißen.
In der Folge wurde der 19-Jährige wegen versuchten Widerstands gegen die Staatsgewalt und Sachbeschädigung vorläufig festgenommen, jedoch später nach einer Einvernahme entlassen. Alle vier beteiligten Jugendlichen wurden wegen des Verdachts der Sachbeschädigung angezeigt. Eine Beamtin erlitt während der Festnahme Verletzungen und konnte ihren Dienst nicht fortsetzen.
