Am 16. Februar 2026 unternahm eine Gruppe von elf Kindern und Jugendlichen im Alter von 8 bis 15 Jahren eine Wanderung zur Reuttener Hütte im Gemeindegebiet von Reutte. Unter der Leitung eines 20-jährigen und eines 21-jährigen Deutschen reisten sie gegen 12:40 Uhr an und begaben sich bei mäßigem bis starkem Schneefall auf den verschneiten Fahrweg in Richtung Hütte.
Wegen der widrigen Witterungsverhältnisse dauerte der Aufstieg länger als ursprünglich geplant. Aufgrund starker Schneefälle und stürmischer Verhältnisse erreichte die Gruppe erst gegen 18:00 Uhr die „Ehenbichler Raaz Alm“, die zu diesem Zeitpunkt geschlossen war. In Anbetracht der Umstände entschieden sich die Betreuer, die Wanderung abzubrechen und den Notruf zu verständigen.
Die Bergrettungen Reutte und Berwang mobilisierten zwei Skidoos zur Bergung der Gruppe, die über den verschneiten Fahrweg durchgeführt wurde. Gegen 22:50 Uhr war die Bergung erfolgreich abgeschlossen. Die Jugendgruppe wurde vorübergehend in einem Notlager im Gemeindeamt Berwang untergebracht und verbrachte dort die Nacht. Das Rote Kreuz stellte Feldbetten zur Verfügung. Verletzte gab es keine.
Im Einsatz waren unter anderem elf Bergretter der Bergrettung Reutte, acht Bergretter der Bergrettung Berwang, das Rote Kreuz und die Alpinpolizei.
