Bruck-Mürzzuschlag | St. Marein im Mürztal. – Bei einer Fuchsjagd wurde am Dienstagabend, dem 13. Januar 2026, ein Hund von einem 48-jährigen Jäger erschossen. Es handelte sich offenbar um ein Missverständnis.
Der Jäger aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag hatte sich am Dienstagabend auf eine Fuchsjagd begeben und einen Hochstand in einem verwilderten, schneebedeckten Wiesengelände erklommen. Laut eigenen Angaben wollte er die hohe Fuchspopulation, die teilweise von Räude betroffen ist, bejagen. Dazu waren im Vorfeld Fuchsköder ausgelegt worden.
Gegen 19:45 Uhr erkannte der Jäger beim Einbruch der Dunkelheit einen Fuchs in einer Entfernung von 20 bis 30 Metern und feuerte einen Schuss mit einem Schrotgewehr ab. Später stellte sich heraus, dass das getroffen Tier ein Hund war. Der vierjährige Husky/Australian Shepherd-Mischling war zuvor nach einem Spaziergang im nahegelegenen Hof allein gelassen worden und hatte das nicht umzäunte Grundstück in Richtung der Wiese verlassen, wo er irrtümlich erlegt wurde.
Der Jäger informierte anschließend die Polizei über den Vorfall und berichtete von dem irrtümlichen Schuss. Er habe erst auf dem Weg zum Anschuss bemerkt, dass es sich um einen Hund handelte. Ein durchgeführter Alkotest ergab keinen Alkohol. Der Vorfall wird nun der Staatsanwaltschaft und der Bezirkshauptmannschaft in Form einer Sachverhaltsdarstellung gemeldet.
