Im Juli 2026 nahm ein 75-jähriger Mann aus Klagenfurt Kontakt zu unbekannten Tätern auf, die ihm per E-Mail mitteilten, dass seine im Jahr 2020 durch einen Online-Betrug verlorene Kryptowährung zurückgeholt worden sei. Der ursprüngliche Betrug war von dem Mann im Jahr 2021 zur Anzeige gebracht worden.
Die Täter täuschten dem Opfer zunächst vor, dass zur Sicherstellung der Rückzahlung eine Gebühr von 200 Euro zu entrichten sei. Nachdem das Vertrauen des Mannes gewonnen war, überwiesen sie ihm anschließend 400 Euro als angebliche Testrückzahlung. Im Oktober 2026 kontaktierten die Betrüger den Mann dann telefonisch und gaben sich als Vertreter einer „Cashback-Firma“ aus. Sie forderten eine Überweisung von mehreren Tausend Euro zur Freigabe des Gesamtkapitals. Der Mann kam dieser Aufforderung nach und verlor daraufhin abermals mehrere Tausend Euro an die Betrüger.
