Am 29. Juni 2026, gegen 03:10 Uhr, brach in einem Wirtschaftsgebäude eines landwirtschaftlichen Anwesens in Grinzens ein Vollbrand aus. Das Großvieh konnte rechtzeitig aus dem Gebäude gerettet werden. Aktuell besteht der Verdacht einer Rauchgasvergiftung bei einer Person, die von Rettungskräften erstversorgt wurde. Die Löscharbeiten, die von mehreren Feuerwehren der umliegenden Gemeinden durchgeführt werden, sind derzeit noch im Gange. Nachbargebäude sind nicht betroffen.
Ein 30-jähriger Österreicher, der versuchte, Tiere aus dem brennenden Gebäude zu retten, wurde zur Untersuchung wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung in die Klinik Innsbruck eingeliefert. Insgesamt sind neben zwei Polizeistreifen rund 14 Feuerwehren mit 33 Fahrzeugen und etwa 300 Feuerwehrmitgliedern sowie fünf Rettungsfahrzeuge im Einsatz.
Bei der Brandursachenermittlung, die durch einen Sachverständigen der Tiroler Landesstelle für Brandverhütung sowie Beamte des LKA Tirol und Bezirksbrandermittler des Bezirkes Innsbruck-Land durchgeführt wird, kamen auch Brandmittelspürhunde zum Einsatz. Aufgrund des hohen Zerstörungsgrades konnte bisher keine eindeutige Feststellung zur Brandursache getroffen werden. Weitere Ermittlungen sind erforderlich, jedoch gibt es derzeit keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandlegung. Die Schadenshöhe kann noch nicht beziffert werden, das Gebäude ist jedoch nahezu vollständig zerstört.
