Zwei tschechische Staatsangehörige im Alter von 46 und 49 Jahren stehen im Verdacht, zwischen dem 13. und 14. März 2026 im Großraum Imst und Zams gewerbsmäßige Diebstähle in mehreren Geschäften begangen zu haben. Eine Verkäuferin, die auf die verdächtigen Aktivitäten aufmerksam wurde, erstattete Anzeige bei der Polizei, die daraufhin umfangreiche Ermittlungen einleitete.
Durch diese Ermittlungen konnte das Fahrzeug der Verdächtigen identifiziert und zur Fahndung ausgeschrieben werden. Am 14. März 2026 wurde das Fahrzeug mit den beiden Personen in Bayern, Deutschland, angehalten und kontrolliert. Bei dieser Kontrolle fanden die Beamten diverses Diebesgut, welches sichergestellt wurde. Die verderblichen Waren wurden auf Anordnung der deutschen Staatsanwaltschaft vernichtet.
Bislang konnten acht Tatorte im Großraum Imst und Zams ermittelt werden. Die Zuordnung einiger aufgefundener Artikel ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. Der entstandene Schaden wird im mittleren vierstelligen Eurobereich veranschlagt. Nach Abschluss der Ermittlungen wird ein Bericht an die Staatsanwaltschaft Innsbruck erstattet.
