Am 16. Januar 2026 um 20:20 Uhr wurden die Bezirksinspektoren Richard S. und Markus D. vom Stadtpolizeikommando Liesing im Rahmen einer verkehrspolizeilichen Schwerpunktaktion in 1230 Wien auf einen Funkspruch aufmerksam. Dieser informierte über einen Einsatz zur Reanimation in einer Wohnung. Obwohl die Polizisten keinen Defibrillator bei sich hatten, meldeten sie sich umgehend für den Einsatz und trafen als Erste in der betreffenden Wohnung ein. Dort fanden sie eine Frau regungslos im Schlafzimmer vor, während ihr Ehemann bereits mit einer Laienreanimation begonnen hatte. Die Beamten übernahmen sofort die Reanimationsmaßnahmen und führten eine Herzdruckmassage durch.
In der Folge trafen Kräfte der Berufsfeuerwehr Wien ein. Die betroffene Person wurde ins Wohnzimmer gebracht, wo die Herzdruckmassage abwechselnd von den Polizisten und den Feuerwehrkräften fortgesetzt wurde. Nach dem Eintreffen der Teams der Berufsrettung Wien wurden zusätzlich zu den laufenden Reanimationsmaßnahmen notfallmedizinische Maßnahmen eingeleitet. Nach etwa 20 Minuten kontinuierlicher Reanimation konnte durch den Notfallsanitäter Martin M. und den Notarzt erneut ein Puls festgestellt werden. Die Patientin wurde anschließend schonend mit einem Tragetuch in den Rettungswagen verbracht und ins Universitätsklinikum AKH Wien transportiert, wo die intensivmedizinische Versorgung übernommen wurde.
Das koordinierte Zusammenwirken aller Beteiligten – vom Ersthelfer über Polizei und Feuerwehr bis hin zur Berufsrettung und der intensivmedizinischen Versorgung im AKH Wien – trug entscheidend zur Rettung der Frau bei, die in den folgenden Tagen das AKH Wien verlassen kann.
