Am 28. Januar 2026 um 13:30 Uhr ereignete sich ein Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw auf der A23, in der Nähe der Sterngasse in Fahrtrichtung Zentrum/Gürtel. Bei dem Vorfall wurden drei Personen leicht verletzt.
Nach den bisherigen Ermittlungen war ein 20-jähriger rumänischer Staatsangehöriger mit seinem Pkw entgegen der Fahrtrichtung auf der A23 unterwegs und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. In diesem Fahrzeug befanden sich eine 46-jährige Frau und ihr 11-jähriger Sohn, die beide durch den Aufprall leicht verletzt wurden. Sanitäter der Berufsrettung Wien leisteten vor Ort Erste Hilfe und transportierten die Verletzten anschließend in ein Krankenhaus.
Der 20-jährige Fahrer äußerte, er habe eine Abkürzung nehmen wollen; die genauen Umstände, wie er auf die Autobahn gelangte, werden derzeit noch ermittelt. Ein durchgeführter Drogentest ergab ein positives Ergebnis. Der Mann wurde vorläufig festgenommen und in Begleitung der Polizei in ein Krankenhaus gebracht, verweigerte jedoch die Mitwirkung bei der weiteren ärztlichen Untersuchung und machte keine weiteren Angaben zum Hergang des Unfalls.
Die Staatsanwaltschaft Wien wurde über den Verdacht der vorsätzlichen Gemeingefährdung informiert, und es werden weitere Ermittlungen durchgeführt.
Für die Dauer von etwa zwei Stunden musste der Verkehr umgeleitet werden, was zu erheblicher Staubildung führte. Um mögliche Gefahren, wie Brände oder das Austreten von Flüssigkeiten, zu vermeiden, waren Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Wien vor Ort und stellten die Befahrbarkeit der Fahrbahn wieder her.
