Am 8. März 2026, in den Morgenstunden, lenkte ein 52-jähriger griechischer Staatsbürger, wohnhaft in Wien, einen PKW auf der A1 – Westautobahn in einem durch Suchtmittel beeinträchtigten Zustand als Geisterfahrer. Er befand sich zwischen Zeilern und Oed im Bezirk Amstetten und fuhr in Richtung Linz, obwohl die korrekte Richtung Wien war.
Um 05:32 Uhr wurde der PKW im Bereich Oed, Bezirk Amstetten, von Beamten der Autobahnpolizeiinspektion Amstetten und Wels am Pannenstreifen aufgefunden. Der Wagen wies an der vorderen rechten Seite Unfallschäden auf, die durch einen vorherigen Zusammenstoß mit der mittleren Betonleitwand verursacht wurden.
Während der Geisterfahrt setzte der Fahrer zahlreiche unbeteiligte Verkehrsteilnehmer einer Gefahr aus. Bei der anschließenden Kontrolle wurde eine Beeinträchtigung durch Suchtmittel festgestellt und eine amtsärztliche Untersuchung bestätigte die Fahruntauglichkeit. Zudem konnten verschiedene Drogen sichergestellt werden.
Der 52-Jährige wurde vorläufig seines Führerscheins beraubt und ihm wurde die Weiterfahrt untersagt. Er erhält Anzeigen von der Staatsanwaltschaft St. Pölten sowie von der Bezirkshauptmannschaft Amstetten. Glücklicherweise kam es bei dem Vorfall zu keinen Verletzten.
