Am 2. Januar 2026 um 15:30 Uhr wurde die Polizei im 22. Bezirk von Wien, am Rennbahnweg, durch Zeugen alarmiert. Diese hatten beobachtet, wie eine Gruppe von Jugendlichen auf offener Straße Pyrotechnik zündete und Böller in Richtung von Passanten warf. Ein 51-jähriger Mann intervenierte daraufhin, indem er einen der Jugendlichen an dessen Jacke packte und ihn zurechtwies. In diesem Moment zog ein 17-jähriger Junge, der mit einer Sturmhaube maskiert war, einen Teleskopschlagstock und drohte dem Mann, seiner Lebensgefährtin sowie einer weiteren Passantin mehrfach mit dem Tod.
Die Jugendlichen verließen anschließend den Tatort, konnten jedoch kurz darauf von Beamten des Stadtpolizeikommandos Donaustadt in unmittelbarer Nähe angehalten werden. Die mutmaßliche Tatwaffe wurde in einem Gebüsch entdeckt und sichergestellt.
Der 17-Jährige, der bereits polizeilich bekannt ist und gegen den ein aktives Waffenverbot besteht, wurde vorläufig festgenommen. Er wird wegen des Verdachts der gefährlichen Drohung sowie nach den Bestimmungen des Waffengesetzes angezeigt und auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien in eine Justizanstalt überstellt.
