Am 30. Juli 2026, um 11:05 Uhr, wurde der Polizei in Götzis gemeldet, dass im Gebäude an der St.-Ulrich-Straße Gasgeruch wahrgenommen wurde. In diesem Gebäude befinden sich unter anderem eine Postfiliale, Einrichtungen der Öffentlichen Jugendarbeit sowie eine Kleinkinderbetreuung. Aufgrund des Gasgeruchs erfolgte eine Evakuierung des Hauses.
Bereits bei den initialen Messungen durch die Feuerwehr konnten keine Hinweise auf ein Gasleck festgestellt werden. Um 14:20 Uhr wurde jedoch erneut Gasgeruch festgestellt, weshalb die Einsatzkräfte erneut alarmiert und das Gebäude ein weiteres Mal evakuiert wurden. Bei den nachfolgenden Messungen im Keller konnten die Feuerwehr und die Vorarlberger Kraftwerke (VKW) eine erhöhte Kohlenmonoxidbelastung feststellen, die vermutlich von einer dort gelagerten größeren Batterie ausging.
Aufgrund der unklaren Luftzirkulation im Gebäude wurde entschieden, es nicht freizugeben. Das Gebäude bleibt voraussichtlich bis zum 31. Juli 2026 geschlossen. Verletzt wurde niemand. Im Einsatz waren Fahrzeuge der Feuerwehr Götzis und der Feuerwehr Feldkirch-Tosters, ein Rettungswagen sowie die Sicherheitswache Götzis und die Bundespolizei.
