Am 24. Januar 2026 um 08:15 Uhr in Wien-Donaustadt nahmen Polizisten der Landesverkehrsabteilung Wien während ihres Streifendienstes einen Pkw-Lenker wahr, der die Reichsbrücke stadtauswärts mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit befuhr. Die Beamten schlossen sich der Verfolgung des Fahrzeugs an.
Während der Verfolgung stellten die Polizisten fest, dass die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen nicht übereinstimmten. Als die Beamten den Fahrer zum Anhalten aufforderten, beschleunigte dieser und versuchte zu fliehen, wobei das Fahrzeug eine Geschwindigkeit von 142 km/h erreichte.
Auf der Erzherzog-Karl-Straße versuchte der Lenker, in die Argonautenstraße einzubiegen, kam jedoch aufgrund der hohen Geschwindigkeit ins Schleudern und schrammte sowohl den Randstein als auch ein Verkehrsschild. Letztendlich konnte das Fahrzeug in der Promenadestraße gestoppt werden.
Bei der Kontrolle des Fahrers und des Fahrzeugs stellte sich heraus, dass dem Mann bereits die Lenkberechtigung entzogen worden war, sodass er keine gültige Erlaubnis zum Fahren hatte. Zudem hatte er die verwendeten Kennzeichen zuvor vom Fahrzeug seines Vaters abmontiert, da ihm auch für dieses die Kennzeichen entzogen worden waren.
Des Weiteren wurde ermittelt, dass gegen den Mann mehrere offene Verwaltungsstrafen bestanden, die er nicht begleichen konnte. Der 22-jährige Fahrer (Staatsangehörigkeit ungeklärt) wurde festgenommen, und sein Fahrzeug wurde beschlagnahmt. Insgesamt wurde er wegen 22 verwaltungsrechtlicher Delikte sowie eines strafrechtlichen Delikts angezeigt.
