Am 8. März 2026, um 13:15 Uhr, wurde ein Fischsterben im Lavant Fluss auf Höhe Aich, Gemeinde St. Paul, Bezirk Wolfsberg, gemeldet. Bei der anschließenden Überprüfung des Flusses wurde südlich der Kläranlage St. Andrä eine auffällige Trübung sowie Schaumflecken festgestellt. Eine parallele Untersuchung des Lavant Flusses flussaufwärts zeigte hingegen keine Hinweise auf Verunreinigungen.
Im Rahmen weiterer Ermittlungen stellte sich heraus, dass am 7. März 2026, zwischen 21:00 und 21:45 Uhr, in einem Industriebetrieb in der Gemeinde St. Gertraud, Bezirk Wolfsberg, eine Betriebsstörung aufgetreten war. Dabei war eine bislang unbestimmte Menge an Mischlauge in das betriebliche Kanalsystem gelangt, von wo sie in die Kläranlage St. Andrä und anschließend in den Lavant Fluss überführt wurde. Das genaue Ausmaß der Umweltbeeinträchtigung, das Ausmaß des Fischsterbens sowie mögliche Schäden an der Kläranlage St. Andrä sind derzeit Gegenstand laufender Ermittlungen und können noch nicht abschließend beurteilt werden.
