Am 28. Januar 2026, gegen 17:55 Uhr, kam es in einer Trafik in Neulengbach, Bezirk St. Pölten, zu einem bewaffneten Raubüberfall. Ein zunächst unbekannter Täter, maskiert mit einem Schlauchschal und einer tief gezogenen Kapuze, täuschte ein Verkaufsgespräch vor und bedrohte den Angestellten anschließend mit einem Messer, um Bargeld zu fordern. Nachdem der Mitarbeiter die Raubbeute übergeben hatte, flüchtete der Täter zu Fuß in unbekannte Richtung. Eine umgehend eingeleitete Alarmfahndung blieb erfolglos. Der Angestellte blieb unverletzt, erlitt jedoch einen Schock. Die Ermittlungen wurden von der Raubgruppe des Landeskriminalamtes Niederösterreich übernommen.
Nach diesem Vorfall gelang es den Bediensteten des Landeskriminalamtes Niederösterreich, den 31-jährigen Beschuldigten aus dem Bezirk St. Pölten-Land zu identifizieren. Dieser wird außerdem verdächtigt, am 10. Februar 2026, gegen 17:30 Uhr, einen weiteren Raubüberfall in einer Trafik in Wien 14 begangen zu haben. Auch hier hatte der maskierte Täter ein Verkaufsgespräch vorgetäuscht und die Angestellte mit einem Messer bedroht, um Bargeld zu fordern. Nach der Übergabe der Beute floh der Täter in unbekannte Richtung. Die Angestellte blieb ebenfalls unverletzt, erlitten jedoch einen Schock.
Die Staatsanwaltschaft St. Pölten erließ für den 31-Jährigen eine Festnahmeanordnung. Dieser wurde am 11. Februar 2026 in Wien 14 von Beamten des Landeskriminalamtes, unterstützt von der Wiener Einsatzgruppe Alarmabteilung, festgenommen. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnadresse wurden die beim Raub getragenen Kleidungsstücke, die verwendete Maskierung sowie ein Teil der Beute sichergestellt. Der Beschuldigte gestand die Taten und wurde in die Justizanstalt St. Pölten überstellt.
Die Ermittlungen zu weiteren ähnlich gelagerten Straftaten werden von der Raubgruppe des Landeskriminalamtes Niederösterreich fortgeführt.
