Am 13. Juni 2026 wurde eine 87-jährige Frau in ihrem Wohnhaus in Salzburg Opfer eines schweren Raubüberfalls. Freunde fanden sie am 14. Juni verletzt im Eingangsbereich, nachdem sie nicht zu einem vereinbarten Treffen erschienen war, und alarmierten umgehend die Rettungskräfte. Bei der Überprüfung ihrer Wohnräume stellte sich heraus, dass Bargeld und Goldschmuck entwendet worden waren, was den Verdacht eines Raubes bestätigte. Die Verletzungen der Pensionistin lassen auf Fremdverschulden schließen.
In den darauf folgenden Tagen nahm das Landeskriminalamt Salzburg Ermittlungen gegen unbekannte Täter auf. Am 17. Juni gelang es den Polizisten, einen 42-jährigen Mann aus Rumänien in Salzburg festzunehmen. Ein weiterer, 45-jähriger Beschuldigter hatte sich nach der Tat umgehend nach Rumänien abgesetzt. Dieser konnte am 1. Juli aufgrund eines Europäischen Haftbefehls von der rumänischen Polizei festgenommen werden und wurde anschließend nach Österreich ausgeliefert.
Bei seiner Einvernahme zeigte sich der 45-Jährige grundsätzlich geständig, bestritt jedoch eine absichtliche Gewaltanwendung gegen die 87-Jährige. Er gab an, dass sie aufgrund des gewaltsamen Öffnens der Tür zu Fall gekommen sei. Beide Männer befinden sich derzeit in Untersuchungshaft in der Justizanstalt Salzburg, während die Ermittlungen weitergeführt werden.
