Am 6. Februar 2026 um 20:00 Uhr führten Polizisten der Abteilung Fremdenpolizei und Anhaltevollzug (AFA) am Bahnhofsvorplatz des Wiener Hauptbahnhofs routinemäßige Personenkontrollen durch. Während dieser Kontrollen fiel ihnen ein Mann auf, der der Aufforderung, sich auszuweisen, nicht nachkam und angab, keine Dokumente bei sich zu haben. Er nannte den Beamten jedoch einen Namen und ein Geburtsdatum.
Die daraufhin durchgeführte Identitätsabfrage ergab kein Ergebnis, weshalb die Identität des Mannes nicht zweifelsfrei festgestellt werden konnte. Der Mann wurde daraufhin zur Polizeiinspektion Am Hauptbahnhof gebracht. Bei einer umfassenden Überprüfung seiner Identität stellte sich heraus, dass er ein 30-jähriger ungarischer Staatsangehöriger war, der von der Staatsanwaltschaft Wien zur Festnahme ausgeschrieben war. Ihm wird vorgeworfen, mehrere Einbruchsdiebstähle im Bundesgebiet begangen zu haben. Zudem wird er in mehreren EU-Mitgliedstaaten wegen weiterer strafbarer Handlungen gesucht.
Der 30-Jährige wurde festgenommen und in eine Justizanstalt überstellt.
