Neuer Vorfall in Wien: Festnahme eines Verdächtigen des „Polizistentricks“
In der Nacht zum 22. Juli 2026, um 01:30 Uhr, wurde am Standort 10, Favoritenstraße, ein 23-jähriger serbischer Staatsangehöriger von der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität Wien (EGS) festgenommen. Der Mann steht im Verdacht, als Teil einer kriminellen Organisation zahlreiche Opfer durch den sogenannten „Polizistentrick“ um ihr Erspartes gebracht zu haben. Er fungierte dabei als Abholer.
Nach umfangreichen Ermittlungen gelang es dem Landeskriminalamt Wien, den Tatverdächtigen ausfindig zu machen. Die Festnahme erfolgte während der Observation des 23-Jährigen, als er in seinem Pkw angetroffen wurde. Bei der Festnahme fanden die Beamten eine erhebliche Menge Bargeld, Bankbelege sowie mehrere gefälschte Polizeiausweise.
Die genaue Anzahl und Art der ihm vorgeworfenen Straftaten sind derzeit Bestandteil der laufenden Ermittlungen. Da die Ermittler von einer hohen Dunkelziffer an Opfern ausgehen, ruft die Landespolizeidirektion Wien mögliche weitere Geschädigte, die bisher noch keine Anzeige erstattet haben, dazu auf, sich telefonisch beim Landeskriminalamt Wien unter 01/31310 DW 33800 oder bei jeder Polizeiinspektion zu melden.
Um weiteren Betrügereien entgegenzuwirken, betont die Polizei die Bedeutung von Aufklärungsarbeit und Prävention. Es wird geraten, Angehörige, insbesondere ältere Verwandte, vor den verschiedenen Betrugsmaschen von „falschen Polizisten“ zu warnen. Die Wiener Polizei formuliert klare Hinweise:
- Die Polizei fordert niemals Geld als Lockmittel.
- Beenden Sie verdächtige Telefonate und wählen Sie die Notrufnummer 133.
- Teilen Sie keine persönlichen Informationen zu familiären oder finanziellen Verhältnissen.
Zusätzliche Informationen und Präventionstipps können auch über die Kriminalprävention des Landeskriminalamtes Wien unter der Telefonnummer 0800-216-346 oder per E-Mail an lpd-w-lka-ab-kriminalpraevention@polizei.gv.at eingeholt werden.
