Vorfallbericht
Vorfallszeit: 16.03.2026, 15:30 Uhr
Vorfallsort: 1190 Wien, Heiligenstädter Straße
Am 16. März 2026, um 15:30 Uhr, erhielt eine 91-jährige Frau in der Heiligenstädter Straße in 1190 Wien einen telefonischen Kontakt von einer bisher unbekannten Person, die sich als Bankangestellter ausgab. Die Täterschaft veranlasste die Geschädigte unter dem Vorwand einer unautorisierten Kontobehebung dazu, einen Geldbetrag in niedriger fünfstelliger Höhe von ihrer Bank abzuheben, um diesen angeblich vor weiterem Zugriff zu schützen.
Nachdem die Geschädigte das Geld abgehoben hatte, wurde sie erneut von der vermeintlichen Bankkraft kontaktiert. Diese informierte sie darüber, dass ein Polizeibeamter zur Sicherstellung des Bargeldes und weiterer Wertgegenstände gesendet werde. Kurz darauf gelangte ein als Polizist auftretender Täter in die Wohnung der Frau, stieß sie zu Boden und entwendete Bargeld, Golddukaten sowie eine Goldkette. Die Geschädigte erlitt dabei eine Kopfverletzung und wurde zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Einvernahme der Frau gestaltete sich zunächst schwierig, da sie sich nicht an alle Details erinnern konnte. Die Ermittlungen sind vom Landeskriminalamt Wien übernommen worden.
Präventionshinweise der Polizei:
- Die Polizei ruft Sie niemals an, um Sie zur Herausgabe von Vermögen aufzufordern.
- Übergeben Sie niemals Bargeld oder andere Wertsachen an Unbekannte.
- Lassen Sie keine unbekannten Personen in Ihre Wohnung.
Weitere Präventionshinweise finden Sie hier:
Bundeskriminalamt Präventionsblatt
