Am 14. April 2026, um 22:20 Uhr, beobachteten Beamte der Landesverkehrsabteilung Niederösterreich ein Motorrad auf der A1 Westautobahn in Fahrtrichtung Wien, das mit überhöhter Geschwindigkeit fuhr. Während einer Nachfahrt durch das Gemeindegebiet von Haunoldstein wurde eine Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 209 km/h gemessen, obwohl die zulässige Höchstgeschwindigkeit bei 130 km/h lag.
Die Polizisten hielten das Fahrzeug an und führten eine Kontrolle des Fahrers und des Motorrads durch. Dabei stellte sich heraus, dass der 25-jährige Fahrer aus dem Bezirk Melk möglicherweise unter dem Einfluss von Suchtmitteln stand. Ein freiwilliger Urintest ergab ein positives Ergebnis, weshalb der Mann einer amtsärztlichen Untersuchung zugeführt wurde. Auch diese Untersuchung fiel positiv aus, was zur vorläufigen Abnahme des am selben Tag ausgestellten Führerscheins führte und die Weiterfahrt untersagte.
Das Motorrad wurde von den Polizisten vorläufig beschlagnahmt. Der 25-Jährige wird bei der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde angezeigt.
