Bruck-Mürzzuschlag | Tragöß-Sankt Katharein. – Am Sam Samstagnachmittag, dem 28. Februar 2026, gerieten zwei belgische Wanderinnen im Hochschwabgebiet in eine Notsituation. Sie verloren bei winterlichen Verhältnissen die Orientierung.
Gegen Mittag starteten die beiden Frauen von Tragöß-Oberort zu einer Wanderung in Richtung Sonnschienalm. Ihre Route führte sie durch den Klammgraben. Aufgrund der winterlichen Bedingungen war der markierte Wanderweg jedoch nur teilweise sichtbar. Auf einer Höhe von etwa 1440 Metern konnten sie nicht weiter und verloren schließlich die Orientierung.
Zur Lokalisierung wurde ein Notruf per Mobiltelefon abgesetzt, wodurch ihre Position mithilfe der GPS-Standortbestimmung ermittelt werden konnte. Da eine bodengebundene Rettung in dem schwierigen Gelände zeitaufwendig gewesen wäre, erhielt die Alpinpolizei Unterstützung durch einen Polizeihubschrauber, um den genauen Standort zu lokalisieren.
In Zusammenarbeit mit der Bergrettung Tragöß konnten die erschöpften und durchnässten Wanderinnen aufgefunden werden. Sie wurden mit dem Polizeihubschrauber zu einer nahegelegenen Schutzhütte geflogen und anschließend von der Bergrettung ins Tal gebracht. Beide Frauen waren erschöpft und durchnässt, blieben jedoch unverletzt und benötigten keine weitere medizinische Behandlung im Krankenhaus.
