Am 17. Februar 2026, um 06:45 Uhr, wurde die Polizei aufgrund eines lautstarken Streits in einer Wohnung in 1020 Wien gerufen. Bei Eintreffen der Beamten trafen sie eine leicht verletzte Frau sowie einen Mann an. Im Rahmen der Sachverhaltsklärung, unterstützt von der Polizeidiensthundeeinheit (PDHE), wurden Rückstände von Kokain und MDMA sowie zwei Schusswaffen, die sich als Filmrequisiten herausstellten, gefunden. Der 41-jährige Mann, Staatsbürger Österreichs, wurde aufgrund des Verdachts der Vorbereitung zum Suchtgifthandel festgenommen. Zudem wurde bei ihm eine Dienstkokarde der Bundesgendarmerie sichergestellt. Die 28-jährige Frau, ebenfalls Staatsbürgerin Österreichs, wurde wegen Suchtmittelbesitzes angezeigt. Für den Mann wurde ein Betretungs- und Annäherungsverbot ausgesprochen, ein behördliches Waffenverbot war bereits in Kraft. Weitere Ermittlungen des Landeskriminalamtes Wien sind im Gange.
Am selben Tag, jedoch um 18:15 Uhr in 1100 Wien, nahmen Beamte der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität mehrere Tatverdächtige fest, die des Suchtgifthandels verdächtigt werden. Es handelt sich um zwei 20-jährige Männer, Staatsangehörige aus Russland, und einen 24-jährigen Mann, Staatsbürger Österreichs. Nach dem Verkauf von Kokain konnten die Verdächtigen festgenommen werden. Bei anschließenden Durchsuchungen mehrerer Wohnungen, die von den Tatverdächtigen genutzt wurden, wurden insgesamt 8,4 Kilogramm Cannabiskraut, 670 Gramm Kokain sowie eine geringfügige vierstellige Bargeldsumme sichergestellt. Auch in diesem Fall dauern die Ermittlungen des Landeskriminalamtes Wien an.
