Am 19. Februar 2026 wurde in Stuhlfelden, wo am 18. Februar gegen 20 Uhr ein Brand in einem Mehrparteienhaus ausbrach, gezielte Ermittlungen zur Brandursache eingeleitet. Hierbei kam ein Brandmittelspürhund zum Einsatz, und die Staatsanwaltschaft gab die Beiziehung eines Sachverständigen für die Untersuchung in Auftrag. Zeugenaussagen und die bisherigen Untersuchungsergebnisse legen nahe, dass eine externe Zündquelle ausgeschlossen werden kann. Stattdessen gilt ein technischer Defekt als wahrscheinliche Ursache des Brandes.
Bei dem Vorfall wurden keine Personen verletzt, jedoch sind drei Personen, darunter eine Feuerwehrfrau, vor Ort auf mögliche Rauchgasvergiftungen untersucht worden. Die Feuerwehr unterstützte bei der Bergung von zwei Personen aus dem Gebäude, während die anderen Bewohner sich eigenständig in Sicherheit bringen konnten. Der Gesamtschaden wird noch geschätzt, dürfte jedoch im siebenstelligen Bereich liegen. Die endgültige Klärung der Brandursache ist noch ausstehend und hängt von weiteren Befragungen sowie der Auswertung des Sachverständigengutachtens ab. Die weiteren Ermittlungen sind mittlerweile beim Landeskriminalamt angesiedelt.
