Im Zeitraum von Jänner 2025 bis Jänner 2026 führte das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Zentrum Ost, Ermittlungen zu mehreren Fällen von Rezeptfälschung. Eine zunächst unbekannte weibliche Person soll versucht haben, Rezepte, die auf verschiedene nicht vorhandene Identitäten ausgestellt waren, in Apotheken im Raum Wien einzulösen. Dank der effektiven Zusammenarbeit mit der Apothekerkammer Wien gelang es den ermittelnden Beamten, eine 72-jährige Frau mit österreichischer Staatsbürgerschaft zu identifizieren.
Im Rahmen einer von der Staatsanwaltschaft Wien angeordneten Hausdurchsuchung konnten die Ermittler den tatsächlich Verantwortlichen und die verdächtige Person bei einer weiteren Untersuchung feststellen. Der 30-jährige Schwiegersohn der Frau wurde am vergangenen Tag in seiner Wohnung in Wien-Ottakring vorläufig festgenommen. In seiner Wohnung wurden gefälschte Rezepte in zweistelliger Menge sichergestellt.
Der 30-Jährige verweigerte die Aussage und wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wieder auf freien Fuß gesetzt. Auch die 72-Jährige wird angezeigt.
