Leoben | Am Freitagabend, dem 27. Februar 2026, brach in einer Wohnung eines Mehrparteienhauses ein Brand aus. Die Ursache wird vermutlich auf einen technischen Defekt an einem Akkumulator zurückgeführt. Es wurden keine Verletzten gemeldet.
Gegen 19:40 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Zimmerbrand alarmiert. Beim Eintreffen der Polizei wurde die 42-jährige Wohnungsinhaberin bereits vor dem Gebäude angetroffen. Sie hatte die Wohnung verlassen und informierte die Beamten, dass sich keine weiteren Personen in den betroffenen Räumlichkeiten befanden. Um die Sicherheit der anderen Hausbewohner zu gewährleisten, wurden diese von der Polizei aufgefordert, in ihren Wohnungen zu bleiben und sich an geöffneten Fenstern aufzuhalten.
Die Feuerwehr drang unter schwerem Atemschutz in die Wohnung ein und konnte das Feuer schnell löschen. Im Zuge der Löscharbeiten wurden zwei Katzen aus der stark verrauchten Wohnung gerettet. Anschließend wurde das Gebäude sowie das Stiegenhaus durch Druckbelüftung rauchfrei gemacht.
Nach ersten Ermittlungen konnte die Polizei einen nicht sachgemäß geladenen Akkumulator als Brandursache ermitteln. Während keine Personen verletzt wurden, entstand in der Wohnung erheblicher Sachschaden. Die Feuerwehr war mit sechs Fahrzeugen und 38 Kräften im Einsatz, auch das Rote Kreuz war vor Ort.
