Am 19. Januar 2026 um 09:45 Uhr informierte eine Mitarbeiterin einer Unterkunft in Tulln die Polizei über eine mutmaßliche Einmietbetrügerin. Die Einsatzkräfte trafen vor Ort auf eine 46-jährige rumänische Staatsbürgerin, die zusammen mit zwei Hunden angetroffen wurde. Erste Ermittlungen zeigten, dass die Frau bereits Tage zuvor in einem anderen Hotel im Bezirk Tulln untergekommen war und dieses ohne Bezahlung verlassen hatte.
Im Verlauf der Ermittlungen wurden weitere Tatorte in der Steiermark, im Bezirk Leibnitz, identifiziert. In Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Lebring konnten zwischen dem 8. und 20. Dezember 2025 insgesamt vier Vorfälle dokumentiert werden, bei denen die Beschuldigte unter verschiedenen Identitäten opferte.
Die Amtstierärztin der Bezirkshauptmannschaft Tulln entschloss sich, die Hunde abzunehmen, da einer der beiden stark unterernährt war. Die 46-Jährige zeigte sich nicht geständig bezüglich der Vorwürfe, die Urkundenfälschung, Tierquälerei und gewerbsmäßigen Betrug umfassen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft St. Pölten wurde sie festgenommen und in den Abendstunden des 19. Januars in die Justizanstalt Krems überstellt.
