Am 1. Juli 2026 um 11:30 Uhr wurden Polizisten des uniformierten Fahrraddienstes der Landesverkehrsabteilung Wien in der Konstanziagasse 22 während ihres Streifendienstes auf einen E-Scooter aufmerksam. Die Bauweise des Fahrzeugs erweckte den Verdacht, dass die gesetzlich zulässige maximale Motorleistung von 600 Watt sowie die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h überschritten wurden.
Der 20-jährige Lenker, ein syrischer Staatsangehöriger, wurde angehalten, und der E-Scooter wurde einer Geschwindigkeitsmessung mittels eines mobilen Rollenprüfstandes unterzogen. Diese Messung musste jedoch aus Sicherheitsgründen bei einer Geschwindigkeit von 90 km/h abgebrochen werden. Daher wird angenommen, dass die tatsächlich erreichbare Höchstgeschwindigkeit des E-Scooters noch über diesem Wert liegt.
Dem 20-Jährigen wurde die Weiterfahrt untersagt, und er wurde gemäß den verkehrsrechtlichen Bestimmungen angezeigt.
