Graz | Fünf Lenkende unter dem Einfluss von Drogen, vier vorläufig entzugene Führerscheine und sieben untersagte Weiterfahrten: Dies ist die Bilanz gezielter Verkehrskontrollen der Verkehrsinspektion Graz am Nationalfeiertag (26. Oktober 2026). Im Mittelpunkt der Maßnahmen standen Alkohol und Drogen am Steuer.
Im Verlauf des Tages führten Beamtinnen und Beamte der „Verkehrsinspektion Graz 2“ Schwerpunktkontrollen in den Bezirken Gries und Lend durch. Der Schwerpunkt lag auf möglichen Beeinträchtigungen durch Alkohol oder Drogen. Fünf Fahrzeuglenker wurden aufgrund des Verdachts auf einen Einfluss von Suchtmitteln zur ärztlichen Untersuchung vorgeführt. Eine Polizeiärztin stellte in allen fünf Fällen eine Beeinträchtigung fest und stuft die Betroffenen als fahruntauglich ein. Infolgedessen wurde bei vier Lenkenden der Führerschein vorläufig entzogen. In einem Fall war dies nicht möglich, da die betreffende Person über keine gültige Lenkberechtigung verfügte. Alle Betroffenen erhalten Anzeigen.
Alkohol- und Drogentest verweigert
Im Rahmen der Kontrollen stellten die Verkehrspolizisten zudem geringe Mengen an Cannabis sowie augenscheinliches Kokain sicher. Außerdem wurde der Lenker eines nicht zum Verkehr zugelassenen E-Mopeds angehalten. Dieser verweigerte sowohl den Alkomattest als auch die Vorführung zur polizeiärztlichen Untersuchung aufgrund des Verdachts auf eine Suchtmittelbeeinträchtigung. Auch er wird angezeigt.
Insgesamt 18 Anzeigen
Insgesamt stellten die Polizisten innerhalb weniger Stunden 18 Anzeigen aus. Davon bezogen sich 16 auf verkehrsrechtliche Übertretungen und zwei auf Verstöße gegen das Suchtmittelgesetz. Die Schwerpunktkontrollen sollen dazu beitragen, beeinträchtigte Lenker frühzeitig aus dem Verkehr zu ziehen und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.
