Am 12. September 2026 beobachteten Beamte der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) mehrere Suchtgiftverkäufe im öffentlichen Raum und nahmen dabei mehrere Tatverdächtige fest.
Um 17:05 Uhr am Reumannplatz in 1100 Wien wurden zwei Verdächtige festgenommen, nachdem sie Scheinkäufe durchgeführt hatten. Ein 16-jähriger Mann aus der Slowakei verkaufte mehrfach Marihuana, während sein mutmaßlicher Komplize, ein 21-Jähriger aus Syrien, die Umgebung im Blick hielt. Bei den Festnahmen und in der unmittelbaren Umgebung konnten weiteres Marihuana und Kokain sichergestellt werden. Der 16-Jährige belastete zudem seinen Begleiter hinsichtlich weiterer Drogenverkäufe. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurden beide in eine Justizanstalt gebracht.
Um 18:55 Uhr fand ein weiterer Vorfall am Keplerplatz in 1100 Wien statt, bei dem ein 37-jähriger Mann aus Algerien im Rahmen eines Scheinkaufs Marihuana verkaufte. Während seiner Festnahme musste Körperkraft eingesetzt werden, da er versuchte, weiteres Marihuana wegzuwerfen. Bei dieser Gelegenheit wurden auch Bargeld sichergestellt, und ein Betretungsverbot für die Schutzzone am Keplerplatz wurde ausgesprochen. Zudem stellte sich heraus, dass sich der Verdächtige unrechtmäßig im Bundesgebiet aufhält.
Um 22:20 Uhr kam es zu einem weiteren Vorfall am Lerchenfelder Gürtel in 1160 Wien. Ein 32-jähriger Mann aus Gambia verkaufte einem zivilen Beamten rund 3,5 Gramm Marihuana. Bei seiner Festnahme wurden zusätzlich rund 13 Gramm Marihuana, fünf Gramm Kokain, mehr als 16 Ecstasy-Tabletten und Bargeld sichergestellt.
In allen drei Fällen sind weitere Ermittlungen im Gange.
