Bezirk Ried
Im Rahmen umfangreicher kriminalpolizeilicher Ermittlungen unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis wurde ein 39-jähriger Mann aus dem Innviertel als mutmaßlicher Suchtgiftdealer identifiziert. Dieser wird beschuldigt, im Zeitraum von Anfang 2020 bis Mitte Juni 2025 wiederholt Suchtmittel, insbesondere Marihuana, Haschisch, Amphetamin und Ketamin, gewinnbringend im Raum Ried im Innkreis sowie im Bezirk Grieskirchen in Umlauf gebracht zu haben.
Im Rahmen einer gerichtlich genehmigten Hausdurchsuchung, die auf Anordnung der Staatsanwaltschaft durchgeführt wurde, fanden die Ermittlungskräfte geringe Mengen Marihuana, verschiedene Suchtgiftutensilien sowie einen dreistelligen Bargeldbetrag in szenetypischer Stückelung. Des Weiteren wurden 20 Abnehmer von Suchtgift ermittelt und anzeigenstechnisch bearbeitet.
Der Beschuldigte wurde von der Staatsanwaltschaft auf freiem Fuß angezeigt. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen gestalteten sich schwierig, da es Ende 2024 in der damaligen Wohnung des Beschuldigten zu einer Explosion und einem anschließenden Vollbrand kam, wodurch wesentliche Beweismittel verloren gingen. In Bezug auf dieses Brandereignis musste sich der Beschuldigte bereits vor dem Landesgericht Ried im Innkreis verantworten.
