Steiermark | Steiermark/Burgenland/Niederösterreich/Kärnten. – Drei Männer stehen im Verdacht, seit Juni 2026 in zahlreiche Schwimmbäder eingebrochen und insbesondere Bargeld entwendet zu haben. Sie wurden unmittelbar nach einer Tat im Bezirk Liezen festgenommen.
In der Nacht zum Sonntag, dem 23. August 2026, kontrollierte eine Polizeistreife einen Pkw mit britischen Kennzeichen in Haus im Ennstal. Im Fahrzeug wurden eine Vielzahl von Einbruchswerkzeugen und Maskierungsgegenständen entdeckt. Nahezu zeitgleich stellte sich heraus, dass kurz zuvor in das Freibad in Haus eingebrochen worden war. Die drei Insassen des Fahrzeuges, zwei 44-Jährige aus Rumänien und ein 40-Jähriger aus Moldawien, wurden sofort festgenommen.
Serie von Einbrüchen in Schwimmbäder
Seit Ende Juni 2026 waren zahlreiche Einbruchsdiebstähle in Freibädern in der gesamten Steiermark verzeichnet worden, weshalb das Landeskriminalamt Steiermark bereits intensive Ermittlungen gegen die bis dahin unbekannten Täter durchführte.
Den drei Tatverdächtigen konnten zwei Serien von Einbrüchen nachgewiesen werden, wobei sich die Taten über nahezu alle Bezirke der Steiermark, das Südburgenland, den Süden Niederösterreichs sowie den Osten Kärntens erstreckten und ausschließlich Freibäder betroffen waren.
Die erste Serie dauerte vom 22. Juni bis 1. Juli 2026 und umfasste acht vollendete sowie zwei versuchte Einbrüche. Die zweite Serie begann am 2. August und endete mit dem genannten Einbruch in Haus im Ennstal, während 21 vollendete und drei versuchte Taten verzeichnet wurden (gesamt 34 Taten).
Einvernahmen
Bei den Einvernahmen zeigte sich ein Tatverdächtiger umfassend geständig und gab an, dass er mit den beiden anderen Personen arbeitsteilig und gemeinsam vorgegangen sei. Als Motiv führte er Geldmangel an. Die beiden anderen Tatverdächtigen äußerten sich nicht oder nur teilweise und beschuldigten sich gegenseitig. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Graz wurden die drei Tatverdächtigen in die Justizanstalt Jakomini eingeliefert.
