Am 6. Dezember 2025 erstatteten zwei betroffene Personen Anzeige wegen betrügerischen Datenmissbrauchs bei der Polizei in Salzburg. Von ihrem gemeinsamen Konto waren unrechtmäßig rund 39.900 Euro abgebucht worden. Im Rahmen der Ermittlungen konnten die Abläufe anhand von Onlinebanking-Daten nachverfolgt werden. Hierbei stellte sich heraus, dass der Zugang zum Konto durch einen der Geschädigten selbst ermöglicht worden war und die Transaktionen von diesem autorisiert wurden.
Durch die Kooperation mit der deutschen Polizei konnten drei Beschuldigte ermittelt werden: ein 25-jähriger türkischer Staatsangehöriger, ein 43-jähriger deutscher Staatsangehöriger sowie ein 39-jähriger syrischer Staatsangehöriger. Ein Teilbetrag in Höhe von etwa 3.200 Euro wurde sichergestellt. Der deutsche und der syrische Beschuldigte leben in Deutschland, während gegen den türkischen Staatsangehörigen eine Aufenthaltsermittlung eingeleitet wurde.
