Am 26. September 2026 ereignete sich gegen 23:45 Uhr in Kirchbichl ein Brand in einem Mehrfamilienhaus. Der Brand betraf den südlichen Wohnbereich sowie den Balkon im Obergeschoss und die Terrasse im Erdgeschoss, die alle in Vollbrand standen. Zu diesem Zeitpunkt waren die Bewohner des Hauses nicht mehr anwesend und blieben unverletzt. Die Ursache des Brandes ist gegenwärtig noch unbekannt und wird weiter untersucht. Um 01:55 Uhr am 27. September 2026 konnte der Brand von den alarmierten Feuerwehren vollständig gelöscht werden. Bis 03:00 Uhr führten die Freiwilligen Feuerwehren aus Kirchbichl, Bad Häring, Wörgl, Kastenstatt und Angath mit insgesamt etwa 18 Fahrzeugen und 122 Einsatzkräften eine Brandwache durch. Anschließend wurde das Gebäude versperrt. Durch den Brand entstand ein Sachschaden, dessen Höhe derzeit noch nicht bekannt ist. Die beiden betroffenen Wohnungen im Erd- und Obergeschoss sind aufgrund der Brandschäden nicht mehr bewohnbar.
Im Verlauf des 27. September 2026 fand die Brandursachenermittlung mit Unterstützung eines Brandermittlers der Polizeiinspektion Ried im Zillertal statt. Hierbei konnte der Ursprung des Brandes auf den Balkon des ersten Obergeschosses eingegrenzt werden. Vorläufigen Erkenntnissen zufolge könnte eine auf einem Holztisch platzierte und angezündete Grabkerze, die sich in unmittelbarem Kontakt mit einem Holzgeländer befand, das Feuer ausgelöst haben. Der Brand führte zu erheblichen Schäden im Dachgeschoss sowie im ersten Obergeschoss des Gebäudes. Nach Abschluss der Ermittlungen wird ein Bericht an die Staatsanwaltschaft Innsbruck übermittelt.
