Am Sonntagmorgen, dem 4. Oktober 2026, wurden eine Frau und ihr Lebensgefährte vor ihrem Wohnhaus von zwei bewaffneten und maskierten Tätern überfallen und im Inneren des Gebäudes gefesselt. Die Unbekannten entwendeten Bargeld sowie Wertgegenstände. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen in diesem Fall übernommen.
Um etwa 6:00 Uhr kehrte das Paar mit den Einnahmen einer Veranstaltung zu ihrem Wohnhaus zurück, wo sie bereits von zwei dunkel gekleideten und maskierten Tätern erwartet wurden, die mit einer Faustfeuerwaffe bewaffnet waren. Als sie die Fahrzeugtür öffneten, wurden sie von den Tätern mit den Schusswaffen bedroht. Unter dem Druck der Waffen wurden die Opfer gezwungen, den Tätern Zutritt zum Wohnhaus zu gewähren.
Im Inneren des Gebäudes fesselten die Täter die beiden und durchsuchten das ganze Haus nach Wertgegenständen. Neben der in ihrem Fahrzeug befindlichen Tageslosung entwendeten die Unbekannten zusätzlich Bargeld, mehrere hochwertige Uhren, Schmuckstücke und die Mobiltelefone des Paares. Danach flüchteten die Täter mit dem Auto der Opfer und ließen die gefesselten Personen zurück.
Kurze Zeit später gelang es der Frau, sich aus den Fesseln zu befreien. Sie alarmierte mithilfe eines vorbeifahrenden Autofahrers die Polizei. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den flüchtigen Tätern blieb zunächst erfolglos, jedoch konnte das Fluchtfahrzeug in der Nähe des Tatorts aufgefunden werden.
Die beiden Opfer blieben körperlich unverletzt, erlitten jedoch einen Schock. Das Landeskriminalamt Steiermark übernahm die Spurensicherung vor Ort und die weiteren Ermittlungen. Aus Gründen des Opferschutzes werden das genaue Alter der Betroffenen sowie die betreffende Gemeinde nicht bekanntgegeben, um keine Rückschlüsse auf deren Identität zuzulassen. Zeugen, die möglicherweise verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 059 133 60 3333 beim Landeskriminalamt zu melden.
