Am 1. August 2026 begaben sich ein 53-jähriger Belgier und seine 55-jährige Ehefrau auf eine Wanderung zur Seekarspitze. Nach dem Erreichen des Gipfels setzten sie ihren Weg auf dem markierten Pfad in Richtung Seebergspitze fort. Auf dem Abstieg von der Seebergspitze in Richtung Pertisau wurden sie von einem heftigen Gewitter überrascht. Aufgrund der ungünstigen Wetterbedingungen entschieden sie sich, auf die Ostseite des Seeberges zu wechseln, wodurch sie in unwegsames Gelände gerieten.
Im weiteren Verlauf versuchten sie, im freien Gelände in Richtung See abzusteigen. Dabei bewegten sie sich in immer steileres und felsdurchsetztes Terrain. Mehrfach stürzten und rutschten die beiden Wanderer ab, was zu mehreren Verletzungen unbestimmten Grades am gesamten Körper führte. Gegen 17:50 Uhr alarmierten sie den Notruf. Aufgrund des schwierigen Geländes wurde ein Hubschrauber zur Bergung angefordert. Nach der Erstversorgung wurden die beiden Verletzten in das Landeskrankenhaus Hall in Tirol eingeliefert.
