Am 30. September 2026, fuhr ein 75-Jähriger aus dem Bezirk Grieskirchen am Morgen mit dem Fahrrad vom Parkplatz beim Kleinen Sonnstein in Traunkirchen zum Einstieg eines Wanderweges auf den Erlakogel, im Gemeindegebiet Ebensee. Die geplante Route umfasste den Aufstieg zum Gasselkogel, gefolgt von einem Übergang durch wegloses Gelände zum Gipfel des Erlakogels, bevor der Rückweg über den markierten Wanderweg ins Tal führen sollte. Er ließ sein Fahrrad am Einstieg des Wanderweges zurück und begab sich um 8:30 Uhr zu Fuß über die Forststraße und den markierten Wanderweg in Richtung Gasselkogel, den er um 12:30 Uhr erreichte.
Nach einer kurzen Rast stieg er anschließend ein Stück ab und bewegte sich durch unwegsames, mit Latschen bewachsenes Gelände in Richtung Erlakogel. Er setzte seinen Weg durch das wegloses Gelände fort, bis er in einem felsdurchsetzten Steilgelände auf einer Höhe von etwa 1450 m nicht mehr weiterkam und um 17 Uhr den Notruf absetzte. Eine Mannschaft des Bergrettungsdienstes (BRD) Ebensee begann mit dem Aufstieg und konnte um 18:15 Uhr, parallel zu einem alarmierten Polizeihubschrauber, den abgerutschten und unverletzten Wanderer in der Nähe einer Felswand ausfindig machen. Dieser wurde von der Crew des Polizeihubschraubers aus Salzburg mit einem 70-Meter-Tau gerettet und unverletzt ins Tal gebracht. Dort wurde er von der Alpinpolizei zu seinem PKW begleitet und trat anschließend eigenständig die Heimreise an.
