Am 28. März 2026 unternahm eine vierköpfige Gruppe deutscher Bergsteiger eine Tour zur Stüdlhütte und zum Großglockner. Gegen 18:45 Uhr, etwa 100 Meter unterhalb der Stüdlhütte, erlitt ein 53-jähriger Mann aus der Gruppe gesundheitliche Probleme und konnte den Aufstieg nicht fortsetzen. Daraufhin wurde ein Notruf abgesetzt.
Aufgrund der einsetzenden Dämmerung und starker Windböen war eine Rettung mit dem Hubschrauber nicht möglich, weshalb die Bergrettung Kals alarmiert wurde. Währenddessen stieg der Hüttenwirt zu dem 53-Jährigen ab und versorgte ihn mit Wärme. Als die Bergrettung und ein Alpinpolizist eintrafen, wurde der Mann im Akja versorgt und anschließend bis zur Talstation der Materialseilbahn „Stüdlhütte“ teils seilversichert abtransportiert. Dort angekommen, wurde er ins Tal gebracht und gegen 22:30 Uhr dem Rettungsdienst übergeben. Im Einsatz waren die Bergrettung Kals, ein Bergrettungsarzt und ein Alpinpolizist.
