Am 27. März 2026 um 09:38 Uhr wurde eine Polizeistreife nach Matrei am Brenner in eine Arztpraxis gerufen. Dort war ein verletzter Arbeiter eingetroffen, der zuvor mit einem Bagger abgestürzt war. Der 38-jährige Österreicher wurde nach einer ersten Versorgung durch den Rettungsdienst und den Notarzt mit dem Verdacht auf ein Polytrauma in die Klinik Innsbruck transportiert.
Der Arbeitnehmer berichtete, dass er mit dem Bagger auf einer Deponie neben der Landesstraße gearbeitet hatte, konnte sich jedoch nicht an den genauen Ablauf des Unfalls erinnern. Vor Ort wurde ein etwa 30 Tonnen schwerer Bagger gefunden, der rund 10 Meter abgestürzt und auf dem Dach liegend zum Stillstand gekommen war. Ein Kollege hatte den Verunfallten zuvor telefonisch erreicht und ihn eigenständig zum Arzt gebracht, was zur Auslösung der Rettungskette führte. Erste Ermittlungen deuten darauf hin, dass der Mann möglicherweise zu nah an die Böschungskante gefahren war, was dazu führte, dass der Bagger nach vorne kippte.
